Recensies

Book review of ‘Emma’s gift’

By Esther van den Enden

Summary

Four-year-old twins Emma and Jelle are playing in the sandbox when suddenly a scary man in black appears. Only Emma can see him and she becomes terrified. Through their unique mental bond, Jelle experiences what his sister experiences. The twins’ mother, Merel, takes the children to Terschelling to recover. Instead, they end up in a terrifying cat-and-mouse game, in which their alien adversaries work relentlessly to get their hands on Emma. With the help of friends, the trio seem to escape. The relief is short-lived when Emma is abducted and disappears.

To the outside world Jelle grows up without his sister. However, the special twin band allows him to keep in touch with her in the world ‘around the corner’. And so he finds out more and more about the aliens who have taken Emma with them and what their plans are for our planet. Only he is able to stop them and he gets help from the people around him. A race against time follows.

When will there be a sequel? Or the film adaptation?

With Emma’s gift Ton den Dekker has written an exciting book on the border of fantasy and science fiction. The story is set in our world, our time and our reality, to which a hostile alien people has been added. With an eye for detail Ton gives his characters depth, while in passing and in a light-footed way he deals with recognizable themes. Such as giftedness, divorce, homo-sexuality and religion. These themes are always at the service of the story, never the other way around.

The structure and style of writing invite me to connect with the main characters, to let myself be carried along in the story. Yes, here and there the developments are perhaps described a bit briefly and sometimes thresholds (and feelings) are stepped over a bit too easily. Thinking about it: how wonderful it would be if we would take the next step in our lives from acceptance, instead of resisting the reality … Anyway, that is something for another piece. In the meantime, I am curious how this story would look like through the eyes of Emma herself. Or from the perspective of that other world.

Emma’s gift is a nice book to read in one go – whether or not with a flashlight under the covers like we did when we were young.

Buchbesprechung von ‘Emmas Geschenk’

Von Esther van den Enden

Zusammenfassung

Die vierjährigen Zwillinge Emma und Jelle spielen im Sandkasten, als plötzlich ein unheimlicher Mann in Schwarz auftaucht. Nur Emma kann ihn sehen, und sie bekommt Angst. Durch ihre einzigartige mentale Verbindung erlebt Jelle, was seine Schwester erlebt. Die Mutter der Zwillinge, Merel, bringt die Kinder zur Erholung nach Terschelling. Stattdessen geraten sie in ein furchterregendes Katz-und-Maus-Spiel, in dem ihre außerirdischen Widersacher unerbittlich daran arbeiten, Emma in die Finger zu bekommen. Mit der Hilfe von Freunden scheint das Trio zu entkommen. Die Erleichterung ist nur von kurzer Dauer, als Emma entführt wird und verschwindet.

In der Außenwelt wächst Jelle ohne seine Schwester auf. Das spezielle Zwillingsband ermöglicht es ihm jedoch, mit ihr in der Welt “um die Ecke” Kontakt zu halten. Und so findet er mehr und mehr über die Aliens heraus, die Emma entführt haben, und was ihre Pläne für unseren Planeten sind. Nur er ist in der Lage, sie zu stoppen, und er bekommt Hilfe von den Menschen um ihn herum. Es folgt ein Wettlauf mit der Zeit.

Wann wird es eine Fortsetzung geben? Oder die Filmversion?

Mit Emmas Gabe hat Ton den Dekker ein spannendes Buch an der Grenze zwischen Fantasy und Science Fiction geschrieben. Die Geschichte spielt in unserer Welt, unserer Zeit und unserer Realität, zu der ein feindliches fremdes Volk hinzugekommen ist. Mit einem Auge fürs Detail verleiht Ton seinen Figuren Tiefe und behandelt dabei wiedererkennbare Themen auf leichtfüßige Weise. Wie Hochbegabung, Scheidung, Homo-Sexualität und Religion. Diese Themen stehen immer im Dienst der Geschichte, nie umgekehrt.

Die Struktur und der Schreibstil laden mich ein, mich mit den Hauptfiguren zu verbinden, mich in der Geschichte mitreißen zu lassen. Ja, hier und da sind die Entwicklungen vielleicht etwas zu wenig beschrieben und manchmal werden Unebenheiten (und Gefühle) etwas zu leicht übertreten. Wenn man darüber nachdenkt: Wie schön wäre es, wenn wir aus der Akzeptanz heraus den nächsten Schritt in unserem Leben machen würden, anstatt uns gegen die Realität zu wehren … Aber egal, das ist etwas für einen anderen Beitrag. In der Zwischenzeit bin ich neugierig, wie diese Geschichte durch die Augen von Emma selbst aussehen würde. Oder aus der Perspektive dieser anderen Welt.

Emmas Geschenk ist ein schönes Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann – vielleicht mit eine Taschenlampe unter der Bettdecke wie in alten Zeiten.